Dienstag, 16. April 2019
Der Traum vom eigenen Bauernhof
Als ich meinen Mann vor 4 Jahren kennenlernte, befand er sich in den Anfängen seiner Hausbauphase.
Drei Jahre wohnten wir in diesem wunderschönen Haus zusammen.

Wir machten da schon alles Handwerkliche selber.
Wir haben uns vorher ein paar YouTube Filme angeschaut und einfach angefangen.

Naja, man musste auch aus einiges lernen.
Zb dass man nach Verputzarbeiten ordentlich alle Fliesen sauber putzt, weil man sonst den harten Putz noch sehr lange abkratzen muss.
Eine unnötige Arbeit, die man sich auch sparen kann.

Durch die Nachbarn bin ich dann Ende Mai 2017 auf den Tomatenanbau gekommen.
Natürlich musste ich das gleich ausprobieren und durfte dann auch noch zwei, drei Tomaten ernten.

Ich nahm mir aber ganz fest vor, im folgenden Jahr früher anzufangen und ganz viele verschiedene Pflanzen anzubauen.

Fast zeitgleich legten wir uns auch den ersten Hühnerstamm zu.
Vier ayam cemani Hennen und ein Hahn.
Sie waren von Kopf bis Fuß schwarz.

Aber nicht alle Nachbarn waren von denen so begeistert wie wir.
Vor allem nicht von unserem Hahn, den wir Rocko tauften.
Er fand es nämlich ganz toll, sich jeden Tag um 5 Uhr morgens auf dem Sichtschutzzaun in alle vier Himmelsrichtungen zu positionieren und lauthals zu krähen.

Im darauf folgenden Jahr 2018 fing ich dann mit der Aussaat eher an.
Tomaten und Mangold hatten wir auch wirklich reichlich.
Jedoch nur einen Kohlrabi und nur einen Salat.

Dafür gab es gefühlt jeden Tag Nudeln mit einer Tomaten-Mangold Sauce.
Die war auch wirklich immer sehr lecker.
Vor allem, weil sie immer anders geschmeckt hat, da ich im Alltag nur selten nach Rezepten, sondern mehr nach Gefühl koche.

Nach unserer wunderschönen Gartenhochzeit im August, wurde mein Mann von einem Arbeitskollegen, der sich ein günstiges Grundstück schoss, inspiriert.

Wir spannen Zuhause herum, was wir alles machen, tun und halten würden, wenn wir den Platz dafür hätten und träumten von einem Selbstversorger Bauernhof.

Gesagt, -getan.

Schon recherchierten wir nach großen Immobilien mit Keller und viel Land.
Kurz darauf folgten schon die ersten Besichtigungen.
Nach der vierten Besichtigung wurde es dann Ernst.

Der Makler gab uns einen Tag Bedenkzeit, bevor wir es für uns reservieren.
Jedoch benötigten wir nur eine Bedenkzeit von einer Stunde.
Und zwar die Stunde Autofahrt nach Hause.
Dort angekommen, rief mein Mann den Makler an und reservierte das Haus für uns.

Glück für uns.
Denn am nächsten morgen wollte auch ein anderes Paar das Haus reservieren.
Dann kam es recht schnell vom einen zum anderen.
Wir engagierten einen befreundeten Makler für unser Haus und dieser verkaufte es innerhalb von einer Woche.

Unseren Notartermin hatten wir am 28.11.2018.

Mein Mann und ich sind überglücklich und wir freuen uns auf die nächste Zeit und die vielen Projekte die uns erwarten werden.

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